29. Juni 2018 | Food Service Equipment

Neuer EDEKA Zurheide lädt zum Bleiben ein.

Düsseldorf hat seit dem ersten Quartal dieses Jahres ein neues Schmuckstück erhalten. EDEKA Zurheide Feine Kost hat seinen bis heute größten Supermarkt in der Berliner Allee eröffnet. Nach drei Jahren Bauzeit hat er nun seine Pforten geöffnet.

Der beeindruckende Bau, ehemals Kaufhof, erstrahlt im neuen Glanz. Komplett verglast bietet er dem neugierigen Kunden schon von außen einen ersten Einblick in das neue Geschäft und die vielen Küchen des Gastro-Bereichs.

Blick in das Untergeschoss © Zurheide-Feine-Kost

© Zurheide-Feine-Kost

Lebensmittel, Gastronomie und Erlebnis auf 10.000 Quadratmetern bietet Zurheide seinem zunächst oft überforderten Kunden. Der deutsche Kunde sei so eine Größe und Sortimentsvielfalt noch nicht gewohnt, sagt auch Rüdiger Zurheide, einer der beiden Geschäftsführer, der uns den Markt zeigte. Im Gegensatz zu einem typischen Supermarkt bietet Zurheide das dreifache Angebot.

Riesengroß und gemütlich

Was zunächst nach einem Widerspruch klingt, bewahrheitet sich bei einem Rundgang. Trotz der enormen Größe strahlt Zurheide eine gewisse Wärme aus und lädt den Besucher zum Stöbern ein.

Wie das gelingt? Durch viele verschiedene Designs werden einzelne Bereiche hervorgehoben. Man läuft durch einen Gemüsemarkt mit beeindruckendem Lichtkonzept, weiter durch einen Biomarkt, eine Weinfachhandlung oder einen Käseladen. Der Kunde geht in der Weite des Marktes nicht verloren, denn es wird das Gefühl vermittelt, es handele sich um mehrere kleine Fachgeschäfte.

Auffällig ist auch die Ruhe die der Laden nicht nur ausstrahlt, weder Angebote noch Musik schallen durch die breiten und vor allem behindertengerechten Gänge. Auch wenn dieses Arrangement nicht alle Kunden zufrieden stellt, schließlich sind sie es nicht gewohnt in solch einer Ruhe ihren Einkauf zu tätigen.  Dies ist vor allem ein Zugeständnis an unsere Mitarbeiter, denen wollen wir die Dauerbeschallung ersparen“, so Zurheide.

Das Sortiment bleibt an erster Stelle

Trotz aller Besonderheiten wie der Saftbar, der Champagnerbar und anderen Verführungen bleiben die Lebensmittel im Mittelpunkt. „Non-Food bieten wir, außer Tchibo und unserer Drogerieabteilung, gar nicht an. Wir verkaufen Lebensmittel“.
Von der Eigenmarke bis zum Luxuswein findet sich hier alles wieder.

Was das Sortiment von vielen anderen Supermärkten abhebt, bei Zurheide aber schon heute zum Standard gehört, ist das „Wir machen es selbst am Besten“-Prinzip. Neben der Pastamanufaktur im Ladengeschäft und einer eigenen Kaffeerösterei in der Nähe werden auch Süßspeisen vor Ort produziert. „Unseren Mozzarella für die Mozzarellabar wollten wir ursprünglich auch selbst produzieren, allerdings war dies nicht in der uns selbstauferlegten Qualität möglich.“

Käsetheke © Zurheide-Feine-Kost

© Zurheide-Feine-Kost

Geräuchert wird jedoch im Geschäft selbst. Neben den Klassikern wie Schinken und Fisch werden hier auch immer wieder neue Sachen ausprobiert, wie die Fischbratwurst, die für viel Begeisterung bei der Kundschaft sorgt.

Einkaufen wird zum kulinarischen Erlebnis

Gastronomie wird hier großgeschrieben. Viele kleine Restaurants laden Dank der offenen Küchen und dem sympathischen Ambiente nicht nur zum Essen, sondern auch zum Staunen ein. Vom vegetarischen Restaurant im Eingangsbereich über den Grillpoint bis hin zum Setzkasten, dem Edelrestaurant des Marktes, wird dem Kundenherzen und Magen alles geboten.

Natürlich lassen sich alle verwendeten Produkte auch direkt käuflich erwerben. Und nicht nur das, auf Wunsch gibt es das Rezept vom Koch direkt dazu. „Frische Zubereitung und frische Produkte sind uns wichtig, das sagt ja schon der Leitspruch ‚Wir lieben Lebensmittel‘. Der Kunde erhält bei uns den Beweis, indem er bei der Zubereitung selbst zuschauen kann“.

Dies gilt nicht nur für zubereitete Gerichte, die sich auch in der Nudelmanufaktur und der Mozzarellabar verköstigen lassen. Ein besonderes Highlight ist die Ölpresse im unteren Teil des Geschäfts. Hier erfährt der interessierte Kunde von erfahrenen Fachkräften, wie aus einer Walnuss ein Walnussöl gewonnen wird live vor Ort. „Wir wollen den Kunden zeigen, wie Produkte entstehen und warum sie so hochwertig sind. Dadurch wird der Kunde zum Kauf vor Ort angeregt und der höhere Preis relativiert sich“, erklärt Zurheide.

Die Kundenreaktionen sind vielfältig, jedoch meist positiv. Rüdiger Zurheide blickt positiv in die Zukunft und hofft auf eine schnelle Annahme des neuen Supermarktes. „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und muss erst überzeugt werden. Aber das schaffen wir.“

Bildergalerie: EDEKA Zurheide

Autor: Nora Petig
Erstveröffentlichung: iXtenso – Magazin für den Einzelhandel

Tags: Gastronomie, Ladenbau, Lebensmitteleinzelhandel
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