Größtes Einkaufszentrum Osteuropas in Kiew durch Trafin eröffnet
6. Dezember 2021 | News, Retail Marketing, What´s new in Retail

Mehr als 500 Shops, ein innovativer Virtual-Reality-Themenpark, eine einzigartige grüne Indoor-Parkanlage, eine 525 Meter lange Indoor-Achterbahn, Sky Diving, über 15 Kinosäle und ein über 9.000 m2 großer Food Court – mit dem „Respublika Park“ eröffnete am 12. November das größte Shopping- und Entertainmentcenter Osteuropas in Kiew (Ukraine) seine Pforten.

Hinter dem Großprojekt steht mit der Trafin Consulting- und Entwicklungs GmbH ein Unternehmen aus Wien. Trafin setzt damit nicht nur ein Zeichen für das Zukunftskonzept der Shopping-Mall als Entertainment Hub, sondern unterstreicht auch das Vertrauen des Unternehmens in die Ukraine als aufstrebende Wirtschaftsregion.  

Innenansicht des Respublika-Park mit viele Shops und Attraktionen

© Respublika-Park

Zuerst ein virtueller Fallschirmsprung in den Alpen, anschließend auf einer Wasserrutsche durch eine exotische Dschungellandschaft, dann gemütlich durch den Park sowie entlang der Geschäfte flanieren und abschließend exquisite Asia-Spezialitäten genießen. Was auf den ersten Blick wie ein Urlaub an verschiedenen Orten klingt, ist in Wahrheit ein Tag im Shopping- und Entertainmentcenter „Respublika Park“ in Kiew. Dieses ist Vorreiter in der Entwicklung vom reinen Shoppingcenter hin zum Entertainment-Hub, der alle Bedürfnisse abenteuerhungriger Konsumenten unter einem Dach erfüllt. „Wir möchten neue Maßstäbe in der Branche setzen und zeigen, dass eine Renaissance der Shopping-Mall möglich ist“, sagt Vassili Tolstunov, Managing Director der Trafin Consulting und Entwicklungs GmbH, die Teil der international agierenden T&F-Firmengruppe ist.

Shopping-Center als erste Phase eines massiven Stadtprojekts

Mit dem „Respublika Park“, der sich auf rund 300.000 m2 erstreckt, setzt Trafin hauptsächlich auf drei Faktoren, die durch neue Technologien angetrieben werden: Hoher Kundenservice, hoher Entertainmentfaktor und hoher Convenience-Wert. Tolstunov erläutert: „Den Konsumenten von morgen ist das Community-Feeling und die zwischenmenschliche Interaktion wichtig.

Vogelperspektive des Respublika-Park bei Nacht

© Respublika-Park

Im „Respublika Park“ stehen hybride Konzepte mit einem Mix aus Retail, Gastro, Entertainment, Bildung und Gesundheit im Fokus.“ Ein Beispiel dafür ist der mehr als 11. 000 m2 große Virtual-Reality-Themenpark „Neopolis“, der neben interaktiven Trampolins und virtuellen Klettergärten etwa einen multisensualen, virtuellen Escape Room bietet.

Zu den internationalen Anker-Mietern zählen unter anderem die Inditex-Gruppe (Zara, Massimo Dutti, etc.), Nike, New Yorker, Calzedonia, McDonald’s, H&M und Swarovski. Zudem entstehen aktuell bzw. bis 2035 rund um das Center am Stadtrand von Kiew auf einer Fläche von knapp 110 Hektar 14.000 moderne Wohneinheiten sowie Gewerbeflächen, der sogenannte „Residential Complex“. Im Endausbau wird die „City within the City“ mit ihren 1,6 Millionen m2 Gebäudefläche das größte Stadtprojekt darstellen, das jemals in der Ukraine verwirklicht wurde. „Insgesamt wird das Projekt 5.000 Arbeitsplätze schaffen und 20 Millionen Besucher pro Jahr anziehen“, ist sich Tolstunov sicher. Auch Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew, gratulierte zur Eröffnung und sagte: „Der Respublika Park ist nicht nur ein wichtiger Baustein für die Weiterentwicklung Kiews, sondern setzt eine europäische Benchmark.“

„Enormes Potential für westliche Unternehmen“

Gesamtübersicht des Respublika-Park mit dem Wohnkomplex und einem Fußballplatz

© Respublika-Park

Mit dem Großprojekt „Respublika Park“ setzt Trafin nicht nur einen Meilenstein für die Zukunft des internationalen Retails, sondern demonstriert auch Vertrauen in die Ukraine als Wirtschaftsstandort. Das Land rückte erstmals 2018 in den Fokus der T&F-Firmengruppe, als diese als Teil der österreichischen Wirtschaftsdelegation im Zuge des Staatsbesuchs von Österreichs Bundespräsident Alexander van der Bellen dorthin reiste. „Die Ukraine entwickelt sich als Wirtschaftsregion sehr gut und bietet westlichen Unternehmen enormes Potential. Dieses wird auch von österreichischen Firmen zunehmend erkannt, was teils an der geographischen Nähe liegen dürfte. Zudem spielt die traditionelle Brückenfunktion Österreichs zwischen Ost und West eine große Rolle“, so Tolstunov. Grundsätzlich sei die österreichische Außenwirtschaft sehr bemüht, Firmen in die Region zu bringen und diese vor Ort zu unterstützen.

Quelle: Trafin

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