Zukunftstechnologien bereits im Studium praxisnah erlernen
5. April 2022 | News, Retail News, Retail Technology, ReTell, Young Professionals

Master Digital Business and Innovation Management (DigiBIM) bereitet Studierende auf die digitale Transformation in Unternehmen vor

Heutzutage nutzen Menschen ganz selbstverständlich digitale Produkte, ohne zu wissen, welcher oft langwieriger und komplizierter Entwicklungsprozess dahintersteckt. Es braucht Expert*innen, die die Möglichkeiten und auch Grenzen von Digitalisierung verstehen und innovative Ideen praktisch umsetzen können. Der Masterstudiengang Digital Business and Innovation Management (DigiBIM) am Fachbereich Wirtschaft der FH Münster, der Münster School of Business (MSB), verknüpft genau diese beiden spannenden Themen: Digitalisierung und Innovation. Studieninteressierte können sich vom 1. April bis zum 15. Juni für das Auswahlverfahren für den Masterstudiengang DigiBIM bewerben. Daran erfolgreich teilzunehmen, ist Voraussetzung für die Einschreibung in den viersemestrigen Studiengang.

Studierende des Masterstudiengangs; Copyright: FH Münster/Susanne Lüdeling

Die erste Kohorte des Masterstudiengangs DigiBIM ist im Oktober 2020 gestartet – das Foto entstand zu diesem Zeitpunkt unter den damals geltenden Corona-Regeln. Das Studium dauert vier Semester. ©FH Münster/Susanne Lüdeling

„In unserem Masterprogramm erlernen die Studierenden, wie sie Geschäftsmodelle transformieren oder komplett neu entwickeln können. Damit erlangen sie die Fähigkeiten, in Unternehmen die Transformation mitzugestalten oder sogar eine eigene Firma zu gründen, welche digitale Dienstleistungen oder Produkte anbietet“, erklärt Studiengangsleiter Prof. Dr. Michael Bücker. Dabei richtet sich der Studiengang nicht nur inhaltlich nach den Zukunftsthemen Digitalisierung und Innovation aus, auch die Formate, in denen gelehrt und gelernt werden, entsprechen einer flexiblen und agilen Arbeitsweise. „Während sogenannter Sprints arbeiten die Studierenden in kurzen Zeitblöcken intensiv an einem Problem und entwickeln dabei ergebnisoffen Lösungen, die erst im Prozess entstehen“, erklärt Bücker weiter. Er hat kürzlich die Studiengangsleitung von Prof. Dr. Michael Dircksen übernommen. Das Masterprogramm wird seit seinem Start im Oktober 2020 im Tandem mit Prof. Dr. Michael Wasserman Ph.D. geführt. Der US-amerikanische Wissenschaftler bringe besonders viele Impulse aus der Hochschullandschaft der USA mit, so Bücker. „Das ist eine große Bereicherung für den DigiBIM und die ganze MSB.“

Eine weitere Besonderheit des Studiengangs ist das sogenannte Experiential Semester, während dem die Studierenden frei wählen können zwischen einem Semester im In- und Ausland, einer Projektmitarbeit in einer Organisation oder dem Ausbau einer eigenen Start-up-Idee.

Was müssen Studierende mitbringen, die sich für den Master DigiBIM interessieren? Bücker erklärt: „Zuallererst sollten sich die Studierenden für das Thema Digitalisierung interessieren und eine große Portion Neugierde mitbringen sowie die Motivation, die Digitalisierung voranzutreiben. Daneben ist es wichtig, sich schnell in neue Technologien einzuarbeiten und zu verstehen, wie man diese nutzen kann. Dabei ist es auch wichtig zu entscheiden, welche Technologien tatsächlich für konkrete Anwendungen einen Mehrwert generieren oder eben nur eine etwas hippere Art sind, bestimmte Probleme zu lösen.“ Nur weil man beispielsweise für viele Aufgaben eine Blockchain einsetzen könne, sei dies nur in ganz bestimmten Szenarien auch wirklich sinnvoll. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Fähigkeit, die in digitalisierten Prozessen anfallenden Daten für Mehrwerte zu nutzen. „Es muss nicht immer gleich Künstliche Intelligenz sein, auch mit relativ einfachen Datenanalysemethoden lassen sich viele Entscheidungen im Unternehmen besser und effizienter fällen als aus dem Bauchgefühl heraus.“

Quelle: FH Münster

Tags: Ausbildung, Datenanalyse, Digitalisierung, Innovation, Innovationsmanagement, Prozessmanagement, Technologie
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